Warum eine Selbstbeteiligung bei einer Haftpflichtversicherung sinnvoll sein kann

Eine private Haftpflichtversicherung gehört zu den Versicherungen, Sie unbedingt abschließen sollten. Sie bewahrt Sie vor hohen Kosten, falls Sie anderen Personen oder deren Besitz einen Schaden zufügen sollten. Besonders Personenschäden können schnell in die Millionen gehen. Wer hier nicht versichert ist, ruiniert sich für den Rest seines Lebens.

Viele kleine Schäden = Kündigung durch den Versicherer

Bei der Suche nach einer passenden Haftpflichtversicherung stellen sich viele Versicherungsnehmer die Frage, ob die Versicherung mit oder ohne Selbstbeteiligung abgeschlossen werden sollte. Eine wichtige Frage, da diese darüber entscheidet, wie hoch die Beiträge sind.

Generell scheint es auf den ersten Blick erst einmal so zu sein, dass eine Haftpflichtversicherung mit einer Selbstbeteiligung in den meisten Fällen nicht lohnt, da kaum ein finanzieller Vorteil daraus zu ziehen ist. Zu niedrig sind die Beiträge für die Versicherung, um das sich die Ersparnis deutlich im Geldbeutel zeigt. Doch wer nicht nur im Hier und Jetzt lebt, sondern wer auch den Blick in die Zukunft wagt, der wird erkennen, dass eine Selbstbeteiligung bei einer Haftpflichtversicherung durchaus sinnvoll sein kann.

Auf lange Sicht zeigt sich Ersparnis

Je nach Tarif und je nach Versicherung kann die Selbstbeteiligung zwischen 125 und 250 Euro liegen. Bezüglich der Jahresprämien würde dies einen Rabatt von 10 bis 20 Prozent bedeuten. Ist man mehrere Jahre ohne einen Schaden, rechnet sich dies und Sie haben eine Ersparnis.

Viele Versicherte, die keine Selbstbeteiligung vereinbart haben, sind zudem der Meinung, dass sie jeden Bagatellschaden der Versicherung melden müssen. Schließlich haben Sie die Versicherung dafür abgeschlossen und diese soll daher auch zahlen. Diese Vorgehensweise kann jedoch dazu führen, dass der Vertrag von Seiten der Versicherungsgesellschaft aufgekündigt wird. Denn die Bearbeitung solcher Bagatellschäden ist für die Versicherung teurer und aufwendiger als die Regulierung des Schadens.

Eine Selbstbeteiligung kann daher auch ein kleiner Schutz sein, der dafür sorgt, dass eben nicht jede Kleinigkeit über die Versicherung abgerechnet wird und die Gefahr besteht, dass man seinen Versicherungsschutz verliert. Denn wird man aus diesem Grund von der Versicherung ausgeschlossen, kann es sehr schwer werden, ein passendes neues Versicherungsangebot zu finden. Die Versicherungen sind gut untereinander vernetzt und tauschen sich aus. Wer einmal auf der „schwarzen Liste“ steht, bekommt entweder kein Versicherungsangebot unterbreitet oder lediglich Angebote, die deutlich höhere Beiträge bereithalten, als eigentlich nötig wären.

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Daniel Steinberger

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